7 Tage bis zum Ende des Spendenmarathons 2026 zugunsten des Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe.
Das heißt für mich, nochmal alles geben und kräftig für die
Leipziger Leichenprozession
Zu werben.
Denn dann steht die Spendenurne hinten in Azrael und Ihr könnt dieses tolle Projekt direkt unterstützen.
Mittlerweile hat das kurze Video über den Abschiedsbereich auf TikTok über 15TSD Klicks erreicht und nochmal über 5TSD Klicks auf Insta/Facebook – Wahnsinn!
Gestern gab es schon ein weiteres Reel
Kirchenruine Wachau
Den Supporter-Bär könnt Ihr noch bis einschließlich Pfingstmontag hier
Wie ich ja bereits erzählt hatte, war diesmal der Augustusplatz Startpunkt für die Demo.
Augustusplatz 2
Als wir gegen kurz nach 11 Uhr am Platz eintrafen, standen schon mindestens 15 Fahrzeuge am Brunnen.
Augustusplatz 3
Bei strahlendem Sonnenschein reihte sich ein Leichenwagen an den anderen.
Die Demo durch Leipzig
Aber nicht nur der Startpunkt der Demo war diesmal ein anderer – wie auf verschiedenen Videos auf Youtube (meiner fehlt noch) zu sehen ist, haben wir eine andere und längere Route zum Südfriedhof genommen.
Nach ca. 30 Minuten trafen wir am Ziel ein.
Mit großem Optimismus bogen wir auf „unseren“ Platz – der diesmal größer abgesperrt war – ein und glaubten, das Chaos beim Aufstellen der Fahrzeuge wie im letzten Jahr vermeiden zu können.
Aufstellung am Südfriedhof
Das Kreuz mit den Lebenden
Kreuz auf dem Wagendach
Doch trotz ausreichend aufgestellter Halteverbotsschilder mit dem Hinweis auf die Demo waren einige Besucher der Meinung, Ihre Fahrzeuge auf der Aufstellfläche der Leichenwagen zu parken.
Verständlicherweise waren nicht nur wir angesäuert, sondern auch die mitgereiste Polizei – noch mal vielen Dank für Euren Einsatz!
Wir überlegen, ob wir das nächste Mal zur Feuerbestattung der Falschparker übergehen…
Natürlich führte dieses Verhalten zu Verzögerungen beim Parken – hatte ein wenig von Leichenwagentetris, was aber mit Bravour von unseren Organisatoren gelöst wurde.
Was vielleicht auch daran lag, dass die Farbauswahl bei den Fahrzeugen etwas limitiert war…
Schließlich hatten wir alle Platz gefunden und es war eine wahre Augenweide – Cadillac, Chevrolet, Mercedes, Opel, Ford, Volvo, und, und, und mit Aufbauten von Miller-Meteor, Eagle, Pollmann, usw.
Ein diverser und breit gemischter Streifzug durch die Geschichte zeremonieller Bestattungswagen und mit Sicherheit ein würdevoller Rahmen für eine Bestattung.
Innenleben
Selbstverständlich war es auch möglich, das Innenleben der Fahrzeuge zu betrachten. Teilweise stilvoll mit Sarg und Dekoration hatten sich die FahrerInnen ins Zeug gelegt, Ihre „Leiche“ präsentieren.
Die Spendenurne
In Azrael stand natürlich wieder die Spendenurne bereit.
Und wer genau hingeschaut hatte, konnte da noch etwas anderes entdecken – dazu jedoch ein anderes Mal mehr.
Insgesamt 44 Leichenwagen haben an der diesjährigen Demo zum Erhalt zeremonieller Bestattungsfahrzeuge und andächtiger Friedhöfe am Pfingstsamstag in Leipzig teilgenommen – Wahnsinn!
Doch eins nach dem Anderen…
Die Anreise
Wie in den vergangen Jahren auch, sind wir schon Mittwochs nach Leipzig gefahren. Diesmal leider ohne die Lady Leiche, die aus behördlichen Gründen (kein gültiges Kennzeichen), zuhause bleiben musste.
Am Donnerstag ging es zuerst in die Peterskirche.
Peterskirche
Diese von außen sehr eindrucksvolle Kirche, 1885 geweiht, ist eine der größeren Kirchen in Leipzig. Sie hat einen sehr beeindruckenden Innenraum, der leider in einem bedauernswerten Zustand ist.
Erinnerungsort für Sternenkinder
Von dort aus ging es nach Gundorf, einem etwas außerhalb gelegenen Stadtteil von Leipzig.
Dort wird auf dem örtlichen Friedhof ein Gedenkort für Sternenkinder errichtet, den ich mir wegen des verwendeten Steins näher ansehen wollte.
Der Stein aus dem Himalaya wird noch mit zwei Bänken ergänzt. Das ganze Projekt wird von einer Künstler Stiftung errichtet.
Da Sternenkinder unter 500 Gramm bzw. vor der 24 SSW geboren, nicht bestattungspflichtig sind und in der Regel von den Kliniken auf einem Friedhof am Standort der Klinik beigesetzt werden, sind solche Wohnortnahen Gedenkorte für Eltern und Zugehörige sehr wichtig.
Hoch hinaus
Von dort führte uns der kleine Rundtrip hoch über die Baumwipfel Leipzigs.
Ein toller Blick
Der Rosentalturm inmitten des Leipziger Auwalds zwischen der weißen Elster und Gohlis gelegen, bietet einen tollen Rund um Blick auf und um Leipzig herum.
Wieviel wird es werden?
Das Orakel von Leipzig
Selbstverständlich plagte mich die Ungewissheit, mit welchem Ergebnis der Spendenmarathon zugunsten des Bundesverbandes verwaister Eltern und trauernder Geschwister in Deutschland e.V. mit Sitz in Leipzig enden würde.
Leider konnte mir das „Orakel von Leipzig“ hierauf keine Antwort geben.
Den Freitag verbrachten wir dann mit dem Besuch der Leipziger Innenstadt einschließlich der Nikolai- und Thomaskirche, bevor es am Samstag dann auf den Augustusplatz – dem Startpunkt der diesjährigen Demo ging.
Das Leipziger Manifest
Diesen bewegenden Augenblick hat Dirk Marx, einer der Teilnehmer des Leichentreffs am Südfriedhof festhalten können.
Die Verkündung
Ein bewegender Moment – Matthias Beier – der langjährige Organisator der Demo in Leipzig bei der Verkündung des Leipziger Manifestes.
Vielen Dank Matthias für diesen ergreifenden Moment und Deinen langjährigen Einsatz!
Der Text des Manifestes
44 zeremonielle Bestattungsfahrzeuge
Ein Teil der 44 Fahrzeuge
Ab 11 Uhr nahmen die Teilnehmer der Demonstration Aufstellung Rund um den Brunnen auf dem Augustusplatz.
Großes Interesse
Bevor es dann im Konvoi und in Begleitung der Polizei zum Südfriedhof ging – nochmals vielen Dank für die Unterstützung!
Vorher durfte ich der LVZ noch ein kleines Interview geben: