Azrael und ich waren bis jetzt zwar noch nicht am Hafen, dafür aber auf dem Friedhof in Ohlsdorf .
Ohlsdorf ist der größte Parkfriedhof in Deutschland. Seine Fläche umfasst beinahe 390 ha.
Ich war heute zum großen Teil um die Kapellen 6 und 7 unterwegs. Besonders aufgefallen sind mir hier viele unter Bäumen und Sträuchern versteckte Grabstätte – teilweise über 100 Jahre alt.
Der Lord of Urn war ebenfalls anzutreffen.
Dies wird mit Sicherheit nicht mein letzter Besuch gewesen sein.
Irgendwie deprimierend – da haben wir den ersten Advent und die 4. Welle schwappt über Europa.
Ganz ehrlich – ich habe die Schnauze so voll!
Was zur Hölle ist denn so schlimm daran, sich und andere zu schützen?
Mit einer Impfung in einem der reichsten Länder dieser Erde, in dem der Impfstoff verfügbar ist und wir ein Gesundheitssystem haben, dass zu den besten der Welt gehört?
Und eine kleine, bornierte Minderheit tut auch noch so, als würde Sie wie im dritten Reich verfolgt, weggesperrt und systematisch ermordet!
Ihr kotzt mich so was von an – schämt Euch!
Doch genug davon, letztlich wird es die 2G-Regel für Ungeimpfte sein., die dieses Problem aus der Welt schafft – Genesen oder Gestorben.
So schlimm das für die Angehörigen auch sein wird – daran denken ja viele gar nicht, wenn Sie aus zB. Bayern kommend in einer Klink in Schleswig-Holstein alleine verrecken.
Mein tiefstes Mitgefühl an die Hinterbliebenen!
Uns allen wünsche ich eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit!
Bleibt Gesund und passt auf Euch und Eure Lieben auf!
Wer hat sich schon mal Gedanken über die Wirkung eines Friedhofes auf das Klima, auf die Fauna und Flora im städtischen Raum gemacht?
Der Münchner Waldfriedhof hat zum Beispiel eine Fläche von über 160 ha. Neben seiner klimatischen Wirkung dient er inmitten einer Großstadt als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.
Auf dem Wiener Zentralfriedhof mit 2,5 Quadratkilometern leben nicht nur die vielerorts anzutreffenden Eichhörnchen, sondern auch Rotwild, Füchse und viele Vogelarten.
Hauptfriedhof Frankfurt am Main
Wenn man sich verschiedene Großstädte via eines bekannten Programms im Internet anschaut, kann man unschwer erkennen, wie viele Grünflächen Friedhöfe sind.
Vielerorts finden sich zB. vermehrt Bienenstöcke und die Bedeutung einer solchen grünen Insel im städtischem Raum wird vielen nun bewusst.
Südfriedhof Leipzig
Durch die vermehrt anzutreffende Anlage von offenen Grabfeldern zur Urnenbestattung oder Bestattungen um einen Baum herum, verwandeln sich immer mehr Friedhöfe zu Parks.
Wenn es uns gelingt, diesen vermeintlichen Widerspruch von „Lebensraum“ und „Totenruhe“ aufzulösen und den Tod und die Toten wieder natürlicher Bestandteil unseres Lebens werden zu lassen, dann sollte diese Symbiose von Leben und Tod gelingen.
Waldfriedhof Darmstadt
Dann brauchen wir auch keinen Volkstrauertag um der Toten zu Gedenken.
Hier muss ich immer an den Alten Nordfriedhof im München denken, der bis 1944 Friedhof war und heute ein Park ist – mit den alten Grabsteinen.
Auch in Sachsenhausen gibt es einen ehemaligen Friedhof, der heute ein Park ist, genauso wie in Darmstadt.