Ein Leichenwagen und seine Erlebnisse

Kategorie: Azrael (Seite 20 von 50)

Alles was mit Azrael himself zu tun hat (Werkstatt, Verbrauch, etc.)

Asche für den VEID e.V.

Der „Lord of Urn“ in Aktion

Nachdem ich gestern schon auf Facebook und Instagram gepostet habe, nun auch im Blog – leider komme ich zurzeit viel zu selten dazu, den Blog mit Inhalten zu füllen.

Ich habe lange, nach einem geeignetem Gefäß gesucht, mit dem Ich auf meinen Fahrten Spenden für die Unterstützung der Arbeit des VEID e.V. sammeln kann. Spätestens seit dem auftauchen des „Lord of Urn“ konnte man zumindest ahnen, worauf meine Wahl gefallen ist.

Darf der das – eine Urne mit Aufdruck der Toten Hosen verwenden – wird manch einer Fragen.
Ja, er darf das, denn ich habe mir vorab die Erlaubnis geholt, diese Urne zu diesem Zweck zu verwenden und dies öffentlich zu posten.

An dieser Stelle mein ausdrücklichen Dank an die Toten Hosen!

Ich werde die Urne zukünftig immer bei meinen Fahrten dabei haben und wer sie mit einem kleinen Geldstück (gerne auch Scheine) bestücken möchte, tut Euch keinen Zwang an.

Selbstverständlich werde ich regelmäßig einen aktuellen Stand mitteilen. Die Übergabe des hoffentlich reichhaltigen Inhaltes ist für den Donnerstag vor Pfingsten in Leipzig geplant.

Warum gerade zu diesem Termin kann sich jeder denken – zufällig wird man an Pfingsten auf den Lord of Urn und Azrael in Leipzig treffen können.

Bis dahin fallen mir sicher ein paar Aktionen ein, bei denen die Urne gierig nach eurer Asche lechzt.

Wien (6)

Niemals Vergessen

Ich versuche in meinen Beiträgen meist Themen und Epochen zusammen zu bearbeiten.

Beim durchsehen der Bilder vom Wiener Zentralfriedhof dachte ich zuerst, sowohl die Bilder von diesem Bereich, wie auch die Bilder von den Kriegsgräbern zusammen zu posten.

Doch angesichts des Hintergrundes dieser Gedenkstätte, widme ich diesen Blogbeitrag ausschließlich den über 800 mordeten Kindern und Jugendlichen, an die hier erinnert wird.

Hintergrund

„Der Name Am Spiegelgrund bezeichnet eine Jugendfürsorgeanstalt der Stadt Wien auf der Baumgartner Höhe ( (der heutigen Klinik Penzing, vor 2020 Otto-Wagner-Spital), wo in der Zeit des Nationalsozialismus von 1940 bis 1945 kranke, behinderte und „nicht erziehbare“ Kinder und Jugendliche gequält und an die 800 Kinder ermordet wurden. Der nationalsozialistische Rassenwahn verlangte die „Ausmerzung“ von „lebensunwertem Leben“. Unter dem nach 1945 verwendeten, verharmlosenden Begriff der „Euthanasie“ (griechisch für „schöner Tod“) töteten Ärztinnen und Ärzte all jene Kinder, die von ihnen als „bildungsunfähig“ und „Dauerkosten“ verursachend eingestuft wurden oder interessantes medizinisches Material für die Gehirnforschung abgaben.“

Webseite: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Am_Spiegelgrund

Überschrieben ist der oben zitierte Text mit „Tötungsanstalt des NS-Regimes“.

Mit der Verwendung „NS-Regime“ oder „die Nazis haben…“ bekomme ich immer etwas Bauchgrummeln, denn es waren Menschen, wie Du und Ich, die solche Taten anderen Menschen, wie Du und Ich angetan haben!

„Die Tötungen verliefen meistens nach dem gleichen Muster. Nach Erstellung des ärztlichen Gutachtens und einer eventuellen Meldung begann eine Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustands mit schlechter Nahrungsaufnahme, Gewichtsverlust, Schnupfen, Katarrh, Lungenentzündung und hohem Fieber, bis schließlich der Tod eintrat. Viele Kinder verloren im Laufe ihres Aufenthaltes an Gewicht, wodurch die Anfälligkeit für Infektionen stieg. Kinder, die lachen und spielen konnten, wurden zu apathischen Pflegefällen gemacht und dann getötet. Unterernährung und Unterkühlungen waren qualvoll. Herbeigeführt wurde der Tod meist durch Verabreichung einer Überdosis von Veronal oder Luminal.“

Webseite:https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Am_Spiegelgrund

Wer mehr über diese Gedenkstätte und deren Hintergrund erfahren möchte, bitte lest auf der obengenannten Webseite der Stadt Wien die unfassbare und unmenschliche Geschichte.

Das Gedächtnis der Opfer

In diesem Zusammenhang ist auch ein Artikel in der TAZ vom 14.12.2001 interessant, dokumentiert dieser Beitrag doch, wie armselig es um die Aufarbeitung unserer Geschichte bestellt ist und warum ein Erinnern so wichtig ist.

https://taz.de/Das-Gedaechtnis-der-Opfer/!1135794/

Gegen das Vergessen

Wenn Ihr in Wien auf dem Zentralfriedhof seid, ihr findet diese Gedenkstätte unweit des Grabes von Falco.

Nehmt Euch die Zeit und besucht diese Gedenkstätte, haltet einen Moment inne.

#sagemeinendank

Nebulös das Ganze

Endlich mal wieder ein Nightshooting

Kirche

Der Ort dieses Nightshootings war der „Hinterhof“ einer Kirche in der Wetterau. Vielen Dank an dieser Stelle, den dortigen Parkplatz nutzen zu dürfen und diese wunderbaren Bilder machen zu dürfen.

Nebel?

Nicht nur der Ort des Shooting war für mich etwas besonderes. Da ich immer gerne Neues ausprobiere, kam diesmal eine kleine Nebelmaschine an meinem Akkupack zu Einsatz.

Zwar war es nicht windig, doch überraschte die Ausbreitung des Nebels immer wieder. Hier werde ich noch einige Schwaden erzeugen dürfen, um den „richtigen“ Effekt zu erzeugen.

Die Location

Eine besondere Kulisse

Auf meiner geistigen To-Do-Liste steht diese Location ganz oben. Nicht nur, um hier ein weiteres Nightshooting mit einer anderen Leiche zu realisieren.

Auch die Kirche selbst möchte ich nochmals beleuchten und in Szene setzen.

Farbenspiel

Vielleicht gelingt es mir dann, die Kirche auch von Innen leuchten zu lassen…

Schattenspiel

Dieses Schattenspiel geschah eher zufällig.

Eine tolle Kulisse

Im nächsten Blog-Beitrag besuche ich nochmals den Zentralfriedhof in Wien. Und am nächsten Wochenende bin ich wahrscheinlich wieder in den Bergen.

Also – #staytuned!

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