Es hat geklappt und ich konnte ein paar schöne Aufnahmen am Sylvensteinspeicher in der Dämmerung machen.
Diese Bilder entstanden relativ früh in der Dämmerung – mit Nachlassen des Lichts wechselte ich dann die Position näher zum Wasser hin.
Bedingt durch den relativ niedrigen Wasserstand, dem Kies und dem ziemlich steilen Ufer musste ich aus Sicherheitsgründen dann abrechen, doch es sind ein paar schöne Aufnahmen entstanden.
Heute, am Tag 4, bin ich nun in München angekommen und werde, wenn das Wetter nach fast 30 Grad und jetzt Gewitter, noch ein Nightshooting machen.
Der Tag begann erst einmal mit der Frage, ob ich nun aufstehe oder nicht…
Denn die erste Nacht in Azrael schlafen, hieß auch, den Kopf einziehen und aufgrund der Witterungsverhältnisse, sich auch in Azrael umzuziehen und die Schuhe anzuziehen.
Nein, es gibt keine Bilder davon und ich habe es ohne Hexenschuss geschafft!
Anschließend habe ich den Sylvensteinspeicher weiter erkundet, auch um eine Location für ein Nightshooting zu finden – dabei habe ich andere Sachen „gefunden“:
Zu gern hätte ich hier ein Shooting gemacht, doch Rund um den See gibt es keinen freien Zugang, was ich zwar bedauere, aber richtig finde, da sonst jeder wild in der Gegend rumfahren würde und dies wunderbare Landschaft zerstören würde.
Dann bin ich zur katholischen Kirche St. Jakob in Lenggries gefahren, da dort der Friedhof direkt an der Kirche liegt.
Kaum war ich ausgestiegen, kam ein offensichtliches Original mit den Worten „Bringst Oaner?“ auf mich zu.
Ganz zu schweigen von den Blicken der Wartenden am Döner-Laden – diese Reaktionen sind immer wieder Gold wert.
Im Eingangsbereich der Kirche befand sich unterhalb einer Jesus-Darstellung eine Vitrine, in der sich diverse Totenschädel befanden.
Anschließend bin ich noch zur Isar hochgefahren. Ich kann Euch nur empfehlen, die Mautstraße zwischen Vorderriss und Wallgau zu fahren und zwischendrin einen oder zwei Stopps einzulegen.
Die Landschaft dort ist einzigartig und sehenswert.
Bis jetzt ist es noch trocken und ich werde nachher noch ein Nightshooting am See machen – leider ohne Azrael, da es nach 22 Uhr nicht erlaubt ist, irgendwo zu parken…
Der heutige Tag bestand aus ca. 4,5 Stunden Fahrt und einer Strecke von etwa 300 km bis in die Nähe der deutsch-österreichischen Grenze.
Etwa 70 km vor dem Ziel
Leider begann es auf der Hinfahrt immer wieder an zu regnen, so dass ich heute keine Bilder mit Azrael und Licht machen kann und es wahrscheinlich auch später nur eingeschränkt möglich sein wird, ein paar Bilder vom See mit Licht zu machen.
Sylvensteinspeicher
Generell ist es nicht einfach mit Azreal nah genug an den See zu kommen, doch das Wetter macht Guerilla-Aktionen etwas einfacher.
Hinfahren – Bilder – Wegfahren
Ich hatte gedacht, der (gefühlte) andauernde Regen, sollte diesen Wasserspeicher ausreichend gefüllt haben, doch auch hier zeigt sich, dass es in den letzten Jahren in der Summe zu wenig geregnet hat.
Zulauf zum Sylensteinspeicher
Während ich diese Zeilen schreibe, liege ich in Azrael und höre den Regen auf das Dach prasseln – schauen wir mal, wie die Nacht wird…
Vielleicht habe ich ja Glück und kann morgen den Sternenhimmel sehen und die Lichtausrüstung verwenden.