Ein Leichenwagen und seine Erlebnisse

Schlagwort: Leipzig (Seite 1 von 4)

Pfingsten 2022

Eine besondere Ehre

Nachdem wir in Leipzig angekommen waren, haben wir uns natürlich das Völkerschlachtdenkmal und den Südfriedhof angeschaut. Auch den VEID haben wir besucht.

Doch dazu in einem weiterem Beitrag später mehr.

Leichenwagentreffen

Der Höhepunkt war natürlich das alljährlich stattfindende Treffen der Leichenwagen am Pfingstsamstag.

Sammelpunkt ist ab 11 Uhr an der Westseite des Hauptbahnhofs, dann geht es in einem Konvoi – genehmigte Demo – zum Südfriedhof.

Hier war es ein ganz besonderer Moment als die Lady Leiche gefragt wurde, ob sie den Konvoi in Andenken an Rocky anführen möchte.

Wir waren schon überglücklich, die Lady Leiche hierher gebracht zu haben und nun dies!

Mit jeder Minute stieg die Anspannung, bis es dann losging:

In Gedenken an Rocky

Fast 30 Leichenwagen fuhren gemeinsam in einer langen Kolonne durch Leipzig bis zum Südfriedhof.

Dort waren dann tatsächlich 32 (!) Fahrzeuge versammelt.

Pfingsten 2022

01. Juni – Anreise

Beeindruckend – zwischen diesen beiden liegen fast 20 Jahre, die Lady wurde 1975 von Miller-Meteor und Azrael 1993 von Eagle gebaut.

Der Cadillac Fleetwood mit seinen klaren Ecken und Kanten, seiner bulligen und imponierenden Dominanz, der Chevrolet Caprice fast schon verspielt, kurvig und rund.

Beide sind jedoch fast gleich hoch und breit, lediglich die Länge des Cadillac ist 1 Meter mehr.

Wunderschöne Zeitzeugen 🖤

Zwischenstop

Für die Lady war die Fahrt in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung, stand sie doch nach Rockys Tod fast 2 Jahre in der Scheune.

2017 war zugleich das erste und letzte Mal, das er an diesem Treffen am Pfingstsamstag in Leipzig teilgenommen hatte.

Diese Fahrt ist auch in Gedenken an Ihn.

Regelmäßig haben wir alle Füllstände kontrolliert und entschieden, ob wir weiterfahren oder nicht. Doch die Lady hat die Strecke mit Bravour gemeistert!

Tunnelblick

Auf der Fahrt nach Leipzig mussten wir staubedingt ausgerechnet im längsten Tunnel von ca. 7 km Länge im Schritttempo fahren.

Und konnten dabei wieder einige Vollpfosten erleben, die weder die Bedeutung eines roten X verstehen, noch die Bedeutung einer Rettungsgasse kapieren.

Für solche Menschen habe ich absolut kein Verständnis, insbesondere, wenn keine 5 Minuten vorher ein Rettungswagen mit Sondersignal vorbei fährt.

Nach 6 Stunden und 15 Minuten sind wir dann endlich angekommen!

#staytuned

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