7 Tage bis zum Ende des Spendenmarathons 2026 zugunsten des Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe.
Das heißt für mich, nochmal alles geben und kräftig für die
Leipziger Leichenprozession
Zu werben.
Denn dann steht die Spendenurne hinten in Azrael und Ihr könnt dieses tolle Projekt direkt unterstützen.
Mittlerweile hat das kurze Video über den Abschiedsbereich auf TikTok über 15TSD Klicks erreicht und nochmal über 5TSD Klicks auf Insta/Facebook – Wahnsinn!
Gestern gab es schon ein weiteres Reel
Kirchenruine Wachau
Den Supporter-Bär könnt Ihr noch bis einschließlich Pfingstmontag hier
Bei unserem Besuch zur Vorbereitung des Spendenmarathons 2026 im Kinder und Jugendhospiz Balthasar in Olpe haben wir mit mehreren Mitarbeitenden intensive Gespräche führen können.
Wir durften tiefe Einblicke in die Arbeit machen und haben uns nicht nur über das Hospiz ausgetauscht, sondern auch über den Tod und unsere eigene Vergänglichkeit.
Dabei haben wir uns auch über den Umgang mit der Endlichkeit in unserer modernen Gesellschaft unterhalten.
Die etwas längeren Videos der Gespräche veröffentliche ich bis Pfingstsamstag auf meinem YouTube-Kanal.
Den Anfang macht Rebekka Kranz – mit Ihr sprach ich über die Entstehungsgeschichte des Hospizes, die Reaktionen in der Bevölkerung von Olpe und warum es so wichtig für die eigene Endlichkeit ist, einmal ein Hospiz – zum Beispiel am Tag der offenen Tür am 11. Juli 2026 im Balthasar – zu besuchen und sich Selbst ein Bild zu machen.
Der Spendenmarathon 2026 endet am Pfingstsamstag mit der Leipziger Leichenwagenprozession.
In tiefer Verbundenheit 🕯️
Sprachlos fühlen wir mit den Opfern und Angehörigen der unfassbaren Geschehnisse in Leipzig an diesem Montag.
In stillem Gedenken
Insbesondere durch unsere jährliche Demo am Pfingstsamstag sind wir LeichenwagenfahrerInnen besonders mit der Stadt und den Menschen dort verbunden. Oft führte uns unsere Route am Augustusplatz vorbei, 2023 und 2024 durften wir sogar von dort aus starten.
Wir sind schockiert und trauern mit allen Leipzigern 🖤
Wie ich ja bereits erzählt hatte, war diesmal der Augustusplatz Startpunkt für die Demo.
Augustusplatz 2
Als wir gegen kurz nach 11 Uhr am Platz eintrafen, standen schon mindestens 15 Fahrzeuge am Brunnen.
Augustusplatz 3
Bei strahlendem Sonnenschein reihte sich ein Leichenwagen an den anderen.
Die Demo durch Leipzig
Aber nicht nur der Startpunkt der Demo war diesmal ein anderer – wie auf verschiedenen Videos auf Youtube (meiner fehlt noch) zu sehen ist, haben wir eine andere und längere Route zum Südfriedhof genommen.
Nach ca. 30 Minuten trafen wir am Ziel ein.
Mit großem Optimismus bogen wir auf „unseren“ Platz – der diesmal größer abgesperrt war – ein und glaubten, das Chaos beim Aufstellen der Fahrzeuge wie im letzten Jahr vermeiden zu können.
Aufstellung am Südfriedhof
Das Kreuz mit den Lebenden
Kreuz auf dem Wagendach
Doch trotz ausreichend aufgestellter Halteverbotsschilder mit dem Hinweis auf die Demo waren einige Besucher der Meinung, Ihre Fahrzeuge auf der Aufstellfläche der Leichenwagen zu parken.
Verständlicherweise waren nicht nur wir angesäuert, sondern auch die mitgereiste Polizei – noch mal vielen Dank für Euren Einsatz!
Wir überlegen, ob wir das nächste Mal zur Feuerbestattung der Falschparker übergehen…
Natürlich führte dieses Verhalten zu Verzögerungen beim Parken – hatte ein wenig von Leichenwagentetris, was aber mit Bravour von unseren Organisatoren gelöst wurde.
Was vielleicht auch daran lag, dass die Farbauswahl bei den Fahrzeugen etwas limitiert war…
Schließlich hatten wir alle Platz gefunden und es war eine wahre Augenweide – Cadillac, Chevrolet, Mercedes, Opel, Ford, Volvo, und, und, und mit Aufbauten von Miller-Meteor, Eagle, Pollmann, usw.
Ein diverser und breit gemischter Streifzug durch die Geschichte zeremonieller Bestattungswagen und mit Sicherheit ein würdevoller Rahmen für eine Bestattung.
Innenleben
Selbstverständlich war es auch möglich, das Innenleben der Fahrzeuge zu betrachten. Teilweise stilvoll mit Sarg und Dekoration hatten sich die FahrerInnen ins Zeug gelegt, Ihre „Leiche“ präsentieren.
Die Spendenurne
In Azrael stand natürlich wieder die Spendenurne bereit.
Und wer genau hingeschaut hatte, konnte da noch etwas anderes entdecken – dazu jedoch ein anderes Mal mehr.