Ein Leichenwagen und seine Erlebnisse

Schlagwort: Trauer (Seite 1 von 6)

Intensive Gespräche

Bei unserem Besuch zur Vorbereitung des Spendenmarathons 2026 im Kinder und Jugendhospiz Balthasar in Olpe haben wir mit mehreren Mitarbeitenden intensive Gespräche führen können.

Wir durften tiefe Einblicke in die Arbeit machen und haben uns nicht nur über das Hospiz ausgetauscht, sondern auch über den Tod und unsere eigene Vergänglichkeit.

Dabei haben wir uns auch über den Umgang mit der Endlichkeit in unserer modernen Gesellschaft unterhalten.

Die etwas längeren Videos der Gespräche veröffentliche ich bis Pfingstsamstag auf meinem YouTube-Kanal.

Den Anfang macht Rebekka Kranz – mit Ihr sprach ich über die Entstehungsgeschichte des Hospizes, die Reaktionen in der Bevölkerung von Olpe und warum es so wichtig für die eigene Endlichkeit ist, einmal ein Hospiz – zum Beispiel am Tag der offenen Tür am 11. Juli 2026 im Balthasar – zu besuchen und sich Selbst ein Bild zu machen.

Das Video findet Ihr hier: Intensive Gespräche (Part 1)

Intensive Gespräche

Der Spendenmarathon 2026 endet am Pfingstsamstag mit der Leipziger Leichenwagenprozession.

In tiefer Verbundenheit 🕯️

Sprachlos fühlen wir mit den Opfern und Angehörigen der unfassbaren Geschehnisse in Leipzig an diesem Montag.

In stillem Gedenken

Insbesondere durch unsere jährliche Demo am Pfingstsamstag sind wir LeichenwagenfahrerInnen besonders mit der Stadt und den Menschen dort verbunden. Oft führte uns unsere Route am Augustusplatz vorbei, 2023 und 2024 durften wir sogar von dort aus starten.

Wir sind schockiert und trauern mit allen Leipzigern 🖤

Andere Wege gehen

Dieses Jahr biete ich Euch nicht nur die Möglichkeit, den Spendenmarathon zugunsten TREESofMEMORY mit einer Spende zu unterstützen.

Zusätzlich gibt es jetzt eine Supporter-Edition des Bären:

SupporterBär

Der SupporterBär hat vorne über das Symbol von AzraelsReisen das Wort „Supporter“ stehen und hinten das Logo des diesjährigen Spendenmarathons.

Diese Edition des Bären gibt es ausschließlich bis zum Pfingstmontag zu kaufen. Danach nicht mehr!

Und da einem in manchen Situationen einfach die Worte fehlen, gibt es den TrostSpender nun ebenfalls käuflich zu erwerben:

TrostSpender

Wie oft habt Ihr schon dagestanden und wolltet irgendwie Eure Anteilnahme ausdrücken, doch das bekannte „Mein Herzliches Beileid“ fühlte sich an, wie ein abgelutschtes Bonbon?

Es braucht oft keine Worte und der TrostSpender bietet Halt und Nähe in einer haltlosen Zeit.

Während des Spendenmarathons geht die komplette Marge aus den Verkäufen an TREES of MEMORY.

Noch nie war helfen so kuschlig, wie heute!

Beide Kuscheltiere sind Hier erhältlich 🖤

Darf der das?

Sichtbare Vergänglichkeit

Vergangenes Wochenende war ich mit Azrael wieder im Norden unterwegs.

Und wie immer, wenn ich etwas plane, denke ich immer darüber nach, welche Wirkung meine „Guerilla-Shootings“ auf andere Menschen haben werden.

Schließlich konfrontiere ich sie mit Azrael und so diversen anderen Utensilien mit Ihrer Vergänglichkeit und mit dem Thema Tod.

So wie hier am Strand von Cuxhaven:

Der Deichgraf

Na gut – es gibt auf unserem Planeten mittlerweile genug Kuriositäten, da macht dieser Herr auf dem Laufsteg der Eitelkeiten echt nicht mehr viel Aufsehen…

Doch was wäre gewesen, wenn ich diesen Sarg mitten ins Watt gestellt hätte, anstatt so wie hier auf eine grüne Wiese:

Windspiel

Hier oben war Niemand weit und breit zu sehen, aber am Strand – inmitten von Touristen in Badebekleidung?

Versteckt und unscheinbar

Da gibt es keine Sträucher, kein hohes Gras, kein Gebüsch.

Was hält mich davon zurück, den Sarg nicht einfach inmitten einer Fußgängerzone abzulichten oder auf einer Verkehrsinsel mitten auf einer Kreuzung?

Schließlich findet man dort zum Beispiel auch weiße Fahrräder als Mahnmale für getötete Fahrradfahrer.

Am Ende des Tages

Wäre das Morbide? Respektlos?

Oder ist es Kunst – die ja bekanntlich (fast) alles darf?

Eine Kunstinstallation im öffentlichen Raum. So vergänglich, wie das Leben – ein Hauch des Todes im hektischen Alltag.

Hinauf ins Licht

Für mich ist es alles und nichts davon und gleichzeitig Ausdruck meiner Trauer, zum Teil ein Stück Verarbeitung und noch so viel mehr.

Und eines steht fest – dies war mit Sicherheit nicht das letzte Mal.

Wie denkt Ihr darüber?

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